„Nur wenn man ganz Kind gewesen ist, wird man
      ein ausgeglichener Erwachsener“
                                        M. Montessori

QITA: Qualitätsentwicklung in zwei- und mehrsprachigen Kitas


Frühe Mehrsprachigkeit in zwei- und mehrsprachigen Kindertageseinrichtungen – ein Kriterienhandbuch für pädagogische Fachkräfte als Instrument zur Qualitätsentwicklung


Die Anzahl zwei- und mehrsprachiger Kitas hat sich in den letzten zehn Jahren bundesweit verdreifacht. Die Vielzahl von Angeboten und die wachsende Nachfrage nach früher mehrsprachiger Bildung bilden die steigende gesellschaftliche Bedeutung der Mehrsprachigkeit in der Gesellschaft ab.


Der Erwerb weiterer Sprachen sowie die Sprachentwicklung in den Erstsprachen der Kinder und in der Umgebungssprache Deutsch sollten daher in den Fokus von Qualitätsentwicklungsprozessen in zwei- und mehrsprachigen Kitas rücken.


Die Projektförderung durch die Robert Bosch Stiftung ermöglicht dem Verein für Frühe Mehrsprachigkeit an Kitas und Schulen, fmks e.V., die Umsetzung des Projekts QITA in der Projektlaufzeit von Oktober 2017 bis März 2019. Im Mittelpunkt des Projekts steht die selbstgesteuerte und nachhaltige Qualitätsentwicklung in zwei- und mehrsprachigen Kitas, wozu als Instrument ein Kriterienhandbuch entwickelt wird.


Bei der Entwicklung arbeiten Expertinnen aus der Wissenschaft mit der Expertise zur frühen Mehrsprachigkeit und zur frühkindlichen Bildung mit vier Pilotkitas zusammen. Der Projektbeirat setzt sich aus folgenden ExpertInnen zusammen (in alphabetischer Reihenfolge): Prof. Dr. Kristin Kersten, Ilka Maserkopf, Prof. Dr. Thorsten Piske, Prof. Dr. Andreas Rohde, Natalie Schmidt, Dr. Anja Steinlen sowie Dr. Ilse Wehrmann.


Die Projektleitung liegt bei Frau Uta Fischer, Frau Dr. des. Nadine Kolb, Frau Dr. Annette Lommel. Die Pilotkitas mit den Sprachen Deutsch/Englisch, Deutsch/Türkisch, Deutsch/Französisch, Deutsch/Spanisch und Deutsch/Arabisch, die den Ansatz der Immersion (‚Sprachbad’, abgeleitet vom englischen to immerse = eintauchen) in ihren Einrichtungen etabliert haben, sind in vier verschiedenen Bundesländern angesiedelt (Berlin, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt).


Parallel zur Entwicklung des Kriterienhandbuchs wird der erste Entwurf in den ausgewählten Kitas eingesetzt. Diese nutzen das Kriterienhandbuch, um innerhalb ihres eigenen Einrichtungsprofils die Qualität ihres sprachlichen und pädagogischen Konzepts zu entwickeln. Eine prozessorientierte Begleitung fördert die Verzahnung zwischen der Entwicklung des Kriterienhandbuchs und dem Einsatz im Kita-Alltag.


Kontakt:

Projektleitung

Wissenschaftliche Projektleitung

Uta Fischer
uta.fischer@fmks.eu

Dr. des. Nadine Kolb
nadinekolb@gmail.com